Ganz fertig ist sie noch nicht, die Kreisstraße MN 2 zwischen Rammingen und Türkheim. Denn das Wetter hatte den Bau-Firmen einen Strich durch die Rechnung gemacht: Erst Frost, dann konnte man aufgrund des Regens keine Fahrbahnmarkierungen aufbringen. Gleichwohl waren Landrat Alex Eder, die Bürgermeister Christian Kähler (Türkheim) und Anton Schwele (Rammingen), Vertreter des Landratsamts, der Regierung von Schwaben und der Baufirmen schon zur symbolischen Verkehrsfreigabe zusammengekommen. Und trotz Regen hatten alle Anwesenden beste Laune, denn eine herausfordernde Maßnahme neigt sich dem Ende zu. Landrat Eder betonte: „Vor allem galt es zunächst, von 18 Eigentümern Grundstücksteile zu erwerben. Ihnen gilt mein besonderer Dank - denn nur so war der Ausbau der Straße überhaupt möglich.“
Im Juni begannen die Bauarbeiten auf der rund 2,4 Kilometer langen Strecke. Die Straße wurde auf eine Regelbreite von 6,5 Meter ausgebaut. Die Einmündung der Gemeindeverbindungsstraße nach Unterrammingen wurde angepasst und auf der Kreisstraße eine Abbiegespur für den linksabbiegenden Verkehr errichtet.
Die Gesamtkosten für den Ausbau liegen bei rund zwei Millionen Euro. Der Freistaat Bayern hat eine Förderung von 70 Prozent der förderfähigen Kosten zugesagt. An den Kosten für den Anschluss der Gemeindeverbindungsstraße nach Unterrammingen beteiligt sich die Gemeinde Rammingen, sie trägt 31 Prozent der Kosten.
„Ab Mitte nächster Woche wird die Straße wieder befahrbar sein und im nächsten Frühjahr werden noch die Pflanzarbeiten durchgeführt“, stellte Tiefbauamtsleiter Walter Pleiner in Aussicht.
